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Meine Geschichte

Invent yourself.Reinvent yourself.

Ich glaube nicht an Lebensläufe nach Schablone. Ich glaube an Menschen, die den Mut haben, ihren eigenen Weg zu gehen.

Ich war Redakteurin, habe für Mode- und Lifestyle-Magazine und beim Fernsehen gearbeitet. Ich war viele Jahre in der Markenkommunikation tätig, zuletzt im Luxury Branding, und habe als Head of Marketing das Marketing eines Berliner Tech-Unternehmens geleitet. Schließlich habe ich meine eigene Marke und mein Business aufgebaut. Ich habe Geschichten erzählt, Trends aufgespürt, Marken inszeniert und immer wieder Neues ausprobiert. Nicht, weil ich nie wusste, was ich wollte. Sondern weil ich schon immer ziemlich genau wusste, was mich antreibt: Neugier, Leidenschaft und der Wunsch, etwas Besonderes zu schaffen.

Heute bin ich Personal-Branding- und Marketing-Expertin, Redakteurin und Autorin. Ich verbinde strategisches Denken mit journalistischem Gespür, Designverständnis mit inhaltlicher Tiefe und Markenentwicklung mit einer ziemlich klaren Überzeugung:

Wir sind nicht nur eine Version unserer selbst. Und wir müssen es auch nicht bleiben.

Melanie Heym im orangen Anzug

Passion first. Make life art.

Nicht immer der gerade Weg. Aber immer der, der mich interessiert hat.

Ich habe mich beruflich selten für den geradlinigsten Weg entschieden. Meistens für den, der mich am meisten interessiert hat.

Schon während meines Studiums der deutschen und englischen Literaturwissenschaft sowie Philosophie an der Universität zu Köln wollte ich verstehen, wie Geschichten funktionieren. Was Menschen bewegt. Warum manche Gedanken bleiben, während andere sofort wieder verschwinden. Und wie Sprache unsere Wahrnehmung verändern kann.

Ich habe mich mit den großen Denker:innen, Philosoph:innen und Literat:innen unserer Geistes- und Zeitgeschichte beschäftigt und dabei gelernt, welche gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung Sprache und Haltung haben können. Und ich habe mich in die Schönheit der Sprache verliebt: in die Ästhetik eines genau gesetzten Satzes, der mehr sagt als jede Erklärung.

Gleichzeitig hat mich die visuelle Welt fasziniert. Bilder, Ästhetik, Gestaltung, die Kunst der Inszenierung. Ich wollte nicht zwischen Inhalt und Form wählen. Mich interessierte immer beides.

Also habe ich unterschiedliche Medienwelten kennengelernt. Beim WDR Fernsehen in der Kulturredaktion, später als Redakteurin im Mode- und Lifestyle-Bereich in München, für ELLE, GLAMOUR und myself. Ich habe erlebt, wie aus einer guten Idee eine Geschichte wird, wie man Themen journalistisch zuspitzt und wie viel Arbeit hinter einer Veröffentlichung steckt, die am Ende ganz selbstverständlich wirkt.

Später wechselte ich in die Markenkommunikation, arbeitete in Agenturen wie fischerAppelt und Meiré und Meiré mit Unternehmen und beschäftigte mich intensiv mit hochwertiger Markeninszenierung und Luxury Branding. Als Head of Marketing habe ich schließlich das Marketing eines Berliner Tech-Unternehmens komplett neu aufgebaut.

Besonders die großen internationalen Magazinmarken haben mich geprägt. Publikationen wie VOGUE, AD oder GLAMOUR zeigen, wie kraftvoll das Zusammenspiel aus journalistischer Substanz, visueller Qualität und einer unverwechselbaren Haltung sein kann.

Ein gutes Magazin informiert nicht einfach. Es eröffnet eine Welt.

Genau dieses Prinzip fasziniert mich bis heute – auch in der Markenentwicklung.

Melanie Heym mit einem eigenen Acrylbild

Form trifft Inhalt

Ich liebe den Moment, wenn aus etwas Gutem etwas Besonderes wird.

Ich habe ein ausgeprägtes Gespür für Trends, Themen und visuelle Spannungen. Für die Kombination von Dingen, die auf den ersten Blick vielleicht nicht zusammengehören und gerade deshalb interessant werden. Für den Moment, in dem eine Idee plötzlich Aufmerksamkeit erzeugt.

Aber ein Wow-Effekt allein reicht mir nicht.

Ich liebe schöne Gestaltung. Ich male selbst Acryl auf Leinwand, denke stark in Bildern und kann mich für eine außergewöhnliche Typografie oder eine kluge Bildkomposition begeistern. Gleichzeitig bin ich ein Literaturmensch. Mich interessiert, was hinter der Oberfläche liegt: die Geschichte, die Haltung, die Idee.

Schöne Hülle ohne Substanz ist Dekoration.

Ist meine Botschaft relevant? Was verschafft Expert:innen und Persönlichkeiten wirklich Gehör? Die Antwort ist selten das schönere Bild. Denn heute gilt mehr denn je: Wer Wirkung haben will, braucht Substanz. Das haben nicht zuletzt einige Influencer:innen gemerkt, die mit Beauty-Content allein nicht mehr weiterkommen.

Erst wenn beides zusammenkommt, entsteht eine Marke mit Bedeutung. Eine starke Ästhetik öffnet die Tür und sorgt für den ersten Blick. Aber erst Inhalt, Haltung und eine klare Botschaft sorgen dafür, dass Menschen bleiben, zuhören und vertrauen. Das gilt für Expert:innen genauso wie für Unternehmen.

Vielleicht ist genau diese Mischung mein größtes Kapital: die Redakteurin, die nach der richtigen Geschichte sucht. Die Strategin, die Zusammenhänge erkennt. Die Marketingexpertin, die weiß, wie man Menschen erreicht. Und die Kreative, die daraus etwas Eigenständiges machen möchte.

Eine starke Ästhetik zieht Aufmerksamkeit auf sich. Aber erst Substanz macht daraus Relevanz.

Reinvent yourself

Dieselbe Person in drei Bildern.

2013Melanie Heym 2013 bei der myself in München, mit langen Haaren
Bei der myself in München
2021Melanie Heym 2021 auf einer Treppe sitzend, mit kurzen roten Haaren
Start in die SelbstständigkeitFoto: © Peggy Schröder
2026Melanie Heym heute im orangen Anzug
HeuteFoto: © Manuela Asmus

Ich habe immer mehr von mir sichtbar gemacht.

Es gibt Fotos von mir aus meinen frühen Dreißigern, auf denen ich aussehe wie eine ziemlich brave Redakteurin.

Lange Haare, ein zurückhaltender Stil, alles ordentlich und irgendwie passend. Das war damals eine Version von mir. Nur längst nicht die einzige, die in mir steckte.

In den vergangenen zehn Jahren habe ich mich stark verändert. Beruflich, persönlich und auch äußerlich. Ich habe neue Entscheidungen getroffen, alte Vorstellungen hinterfragt, manches hinter mir gelassen und andere Seiten an mir sichtbarer gemacht.

Irgendwann wurden die Haare kurz. Der Stil klarer. Die Farben mutiger. Aus einer Frau, die sich an manchen Stellen noch stark daran orientierte, was erwartet wurde, wurde Schritt für Schritt jemand, der sich immer selbstverständlicher erlaubt, den eigenen Weg zu gehen.

Heute gehören kurze rote Haare, klare Silhouetten und mein leuchtendes Orange zu meinem Auftritt.

Nicht, weil ich mir am Reißbrett eine auffällige Personal Brand ausgedacht habe. Sondern weil dieser Auftritt Ausdruck dessen ist, was sich über die Jahre entwickelt hat.

Ich bin nicht plötzlich ein anderer Mensch geworden. Ich habe immer mehr von mir sichtbar gemacht.

Und ich glaube, darin steckt eine wichtige Erkenntnis: Wir müssen uns nicht auf eine einzige Version unserer selbst festlegen. Menschen entwickeln sich. Interessen verändern sich. Neue Fähigkeiten, Wünsche und Leidenschaften kommen hinzu.

Manchmal bedeutet Weiterentwicklung, etwas Neues zu wagen. Manchmal, etwas loszulassen. Und manchmal, sich endlich zu erlauben, das zu sein, was man schon lange sein wollte.

Ein Gedanke, der mich begleitet

If you’re going to try,go all the way.

Charles Bukowski · Roll the Dice

Für mich steckt darin die Aufforderung, die Dinge, die uns wirklich wichtig sind, nicht nur halbherzig zu verfolgen.

Nicht jeder Versuch gelingt. Nicht jede Entscheidung erweist sich als richtig. Ich habe auf meinem Weg auch Umwege gemacht und Lektionen gelernt, auf die ich rückblickend gern verzichtet hätte.

Aber ich habe selten bereut, meiner Neugier gefolgt zu sein.

Melanie Heym im Nadelstreifenanzug mit orangefarbener Bluse auf einer Dachterrasse

To stand out.And still fit in.

Eine starke Marke muss auffallen. Aber nicht um jeden Preis.

Ich glaube an einen Stil, der eigenständig ist und gleichzeitig zum Menschen, zu seinem Umfeld und zu seinen Zielen passt. An eine Positionierung, die mutig genug ist, Unterschiede sichtbar zu machen, ohne künstlich zu provozieren.

Meine eigene Marke ist dafür ein ziemlich farbenfrohes Beispiel. Das Orange, die klare Bildsprache und mein persönlicher Stil sind bewusst markant. Sie passen zu meiner Persönlichkeit und zu dem, wofür ich stehe.

Das bedeutet aber nicht, dass ich jeder Kundin einen orangefarbenen Rollkragenpullover empfehlen würde. Im Gegenteil.

Gute Markenarbeit bedeutet nicht, Menschen meinen Stil überzustülpen. Sondern ihren eigenen herauszuarbeiten.

Bei einer Führungspersönlichkeit kann das ganz anders aussehen als bei einer Künstlerin, einer Beraterin oder einem Unternehmen. Die Aufgabe ist immer dieselbe: die eigene Identität verstehen, die Besonderheiten erkennen und sie in eine klare, überzeugende Form übersetzen.

Genau dabei helfe ich.

Ein Leben, das zu mir passt

Passion first.
Make life art.

New York
New York
Sydney
Sydney
Köln, zu Hause
Köln, zu Hause
Unterwegs in Rio
Unterwegs in Rio
Cape Town Love
Cape Town Love
Arbeiten, wo es inspiriert
Arbeiten, wo es inspiriert

Ich liebe es, neue Orte zu entdecken, in anderen Ländern zu arbeiten und mich von Menschen, Kulturen und Perspektiven inspirieren zu lassen.

Remote Work ist für mich mehr als eine praktische Arbeitsform. Es ist ein Stück Freiheit, mein Leben so zu gestalten, dass Arbeit, Neugier, Kreativität und persönliche Interessen zusammenpassen.

Ich mag mein buntes Leben. Nicht, weil immer alles leicht wäre. Sondern weil ich es bewusst mitgestalten kann.

Ich glaube fest daran, dass wir mehr Einfluss auf unseren Weg haben, als wir uns manchmal zutrauen. Natürlich können wir nicht jede Lebenssituation kontrollieren. Es gibt Grenzen, Verpflichtungen und Umstände, die sich nicht einfach wegwünschen lassen.

Aber innerhalb unserer Möglichkeiten können wir Entscheidungen treffen, Neues lernen, Richtungen ändern und Verantwortung für das übernehmen, was wir gestalten möchten.

Passion first. Make life art. Für mich ist das kein Aufruf zur permanenten Selbstoptimierung. Sondern eine schöne Erinnerung daran, die eigenen Interessen und Leidenschaften ebenso wertzuschätzen wie ernst zu nehmen. Denn oft zeigen sie uns ziemlich zuverlässig den richtigen Weg – dorthin, wo wir lebendig werden.

Melanie Heym mit vier Frauen vor der Wand des Female Empowerment Dinner „Empower Your Drive!“
Female Empowerment Dinner
Female Empowerment Dinner

Founded 2022

Female Empowerment ist für mich kein Buzzword.

Im Sommer 2022 habe ich das Female Empowerment Dinner gegründet.

Die Idee war einfach: Frauen an einen Tisch bringen, die etwas bewegen möchten. Die eigene Erfahrungen teilen, sich gegenseitig inspirieren, neue Verbindungen knüpfen und einander bestärken. Aus dieser Idee sind wunderbare Abende und Begegnungen in verschiedenen deutschen Städten entstanden.

Warum mir das so wichtig ist? Weil ich weiß, wie schnell wir Frauen dazu neigen können, unsere eigenen Fähigkeiten kleinzureden, uns anzupassen oder anderen den Vortritt zu lassen. Wie leicht wir glauben, erst noch mehr leisten, mehr wissen oder perfekter sein zu müssen, bevor wir uns wirklich zeigen dürfen.

Ich kenne solche inneren Begrenzungen auch von mir selbst. Und ich kenne das befreiende Gefühl, wenn man beginnt, sie zu hinterfragen.

Mit dem Female Empowerment Dinner möchte ich Räume schaffen, in denen Frauen sich gegenseitig ermutigen, größer zu denken, Erfahrungen auszutauschen und ihren eigenen Weg selbstbewusster zu gehen.

Nicht jede Frau muss Unternehmerin werden, auf einer Bühne stehen oder besonders laut auftreten. Aber jede sollte die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten, Wünsche und Ambitionen ernst zu nehmen.

Und sich nicht kleiner zu machen, als sie ist.

Own who you are

Wenn ich auf meinen bisherigen Weg zurückblicke, sehe ich keine perfekte Karriereplanung.

Ich sehe eine Reihe von Entscheidungen, die mich immer wieder näher zu dem gebracht haben, was mich wirklich interessiert. Journalismus. Literatur. Kunst. Kommunikation. Marken. Menschen. Neue Ideen und neue Perspektiven.

Heute fließt all das in meine Arbeit ein. Ich entwickle Marken für Menschen und Unternehmen, die etwas zu sagen haben – und deren Außenauftritt endlich zeigen soll, was tatsächlich in ihnen steckt.

Dabei geht es mir nicht um die lauteste Inszenierung oder den nächsten Marketingtrend. Sondern um Identität, Substanz und einen Auftritt, der unverwechselbar ist, weil er auf etwas Echtem beruht.

Ich bin überzeugt: Die spannendsten Marken entstehen nicht, wenn wir versuchen, jemand anderes zu sein. Sondern wenn wir genauer hinsehen, was uns ausmacht – und den Mut entwickeln, daraus etwas Eigenes zu gestalten.

Own who you are.And never stop becoming.

Melanie Heym im orangen Anzug auf einem Designerstuhl
Lass uns deine Marke entwickeln